01.–03. November: Auf Betreiben des Ministeriums für Gesundheitswesen findet in Dresden die erste Sitzung der neu gegründeten Gesellschaft für Psychiatrie und Neurologie in der DDR statt. Die wissenschaftliche Leitung hat Rudolf Lemke aus Jena inne. Das Rahmenthema des ersten Tages widmet sich „Aphasie-Problemen“. Am zweiten Tag werden vorwiegend „Sprachprobleme in der Psychiatrie“ sowie am dritten Tag „Therapie der Psychosen“ besprochen. Lemke wird erster Vorsitzender der Gesellschaft. Der Vorstand setzt sich aus Helmuth Grage , Rudolf Lemke, Alexander Mette, Dietfried Müller-Hegmann, Karl Pönitz, Hanns Schwarz, Franz Günther von Stockert, Heinrich Stoltenhoff, Johannes Suckow, Rudolf Thiele und Herbert Weigel zusammen.